Wir geben Kindern in Nepal eine Zukunft

... und Sie können dabei helfen!

Die weltweite als Pandemie eingestufte Coronavirenkrise hat Nepal erreicht und führt auch dort zu einschneidenden Veränderungen. Das gesamte öffentliche Leben in Nepal ist massiv eingeschränkt. Die Regierung verhängte eine landesweite Sperrung, die immer wieder verlängert wird, um die mögliche Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Bouddhanath Stupa Nepal lockdown

Das Touristenviertel Thamel in Kathmandu ist vollständig verwaist. Fast alle Geschäfte sind geschlossen. Foto: Dina Nath Amgain

Die Menschen in unseren Projekten versuchen, der Situation angemessen weiter zu arbeiten.

 

Covid-19 - Die Situation in Nepal

Die weltweite als Pandemie eingestufte Coronavirenkrise hat Nepal erreicht und führt zu einschneidenden Veränderungen.

Auch in Nepal sind alle Geschäfte geschlossen, sogar die Märkte unter freiem Himmel dürfen nicht stattfinden. Peshala berichtete uns, dass bereits Obst vernichtet wird, da es nicht verkauft werden kann.

Auch das Bus- und Jeep-System ist stillgelegt, LKWs zur Versorgung dürfen fahren. Viele Menschen in Kathmandu haben ihren Job verloren (Kurzarbeitergeld gibt es in Nepal nicht), verdienen also kein Geld mehr und können ihren Lebensunterhalt in der Hauptstadt nicht mehr bezahlen. In der Folge machen sich viele zu Fuß auf den Weg in ihre Heimatdörfer. Das bedeutet z.B. drei Tage (ca. 180 km) Fußmarsch von Kathmandu nach Okhaldhunga. Zwei Lehrer aus unserem Projekt können jetzt während der Schulferien nicht zu ihren Familien im Süden von Nepal, da wäre ein Fußmarsch aufgrund der noch größeren Entfernung nicht möglich.

Der Tourismus ist völlig zusammengebrochen. Die Deutsche Botschaft hat mit vier Flügen die letzten Touristen ausgeflogen. Alle nepalesischen Porter und Guides verdienen in dieser Saison nichts und damit fehlt ihnen das Geld für den Unterhalt ihrer Familien in den nächsten sechs Monaten.

Das Covid-19 Virus wird vor allem von rückkehrenden Gastarbeitern aus anderen Ländern nach Nepal eingeschleppt und auf die Dörfer verteilt. Zu den Corona-Fällen in Nepal gibt es am 17.4.20 erste WHO-Zahlen, man spricht von bisher 16 Erkrankten. Wir vermuten, dass diese Zahlen keinerlei Aussagekraft haben.

Covid-19 - Die Situation in unserem Projekt

Im Projekt ist alles ruhig und alle sind symptomfrei.

Peshala hat bereits vor drei Wochen für ihre medizinische Mannschaft fünf Sets Schutzausrüstung bestellt und kürzlich erhalten (sh. Foto und Kleinprojektliste #176 >>>). Die Patientenzahl in unserer Poliklinik ist zurückgegangen, da nur dringende Fälle kommen. Wenn ein Patient mal zum Mission Hospital nach Okhaldhunga muss, stellt Peshala ihm/ihr eine Sondergenehmigung aus, damit ein Jeep ihn/sie dorthin bringen darf.

PPE Schutzanzug (3)

Schutzkleidung fürs PPC

In der Schule sind noch Ferien. Die Anmeldungen der Schüler zum neuen Schuljahr können erst beginnen, wenn die gegenwärtigen Maßnahmen von der Regierung gelockert werden.

Covid-19 - Danach

Wir sind voller Hoffnung, dass Nepal wie nach dem Erdbeben (2015) und der Blockade durch Indien (2016) auch diese Katastrophe ohne zu große Schäden durchstehen wird.

Wir wünschen uns sehr, dass wir auf einen persönlichen Kontakt mit unseren Projektpartnern nicht allzu lange verzichten müssen. Sollten auch Sie von einer Reise nach Nepal träumen und ist die Möglichkeit einer Reise wieder gegeben ist, dann wenden Sie sich an eine örtliche Reiseagentur, das hilft in Nepal am meisten. Wir arbeiten seit Gründung des Projekts mit Dina Nath Amgain zusammen. Er beherrscht die deutsche Sprache und ist für uns eine große Unterstützung im Projekt und bei der Organisation unserer Reisen vor Ort. (https://asianadventuretrips.com oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

DinaKartoffelernte Corvid Lockdown

Dina, seine Söhne und ein Nachbarjunge beim Kortoffelernten während des Lockdowns. Foto: Dina Nath Amgain

 

 

 

Bleiben Sie Alle gesund!