Wir geben Kindern in Nepal eine Zukunft

... und Sie können dabei helfen!

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Newsletter2021 08 Sunil Corona TestDie Pandemie stellt Nepal vor große Herausforderungen.  Aus der Presse erfahren wir von einem Stillstand des Tourismus, sehr hohen Inzidenzzahlen in Kathmandu, mehreren Lock

downs, immer mehr Menschen ohne Arbeit. Unter anderem ist das Ausbleiben der Touristen ein Riesenproblem für das Land.

In unserem Projekt läuft es weiter gut.  Alle unsere Mitarbeiter und deren Familien sind wohlauf. Von den für ganz Nepal seit Mai 2021 immer wieder angeordneten Ausgangsverboten sind natürlich auch die Schu­len betroffen. In unserer Champa Devi Boarding School hätte Mitte April das neue Schuljahr beginnen müssen. Zu diesem Zeitpunkt war das alte aber noch nicht abgeschlossen. Es konnten im Mai noch schnell die Abschlussprüfungen abgenommen werden. Wann das neue Schuljahr endlich offiziell starten kann, ist noch nicht abzusehen. 149 Schülerinnen und Schüler warten auf den Schulbeginn. Auch in diesem Schul­jahr werden wir aufgrund der Pandemie erheblich mehr Geld für den Schulbetrieb aufwenden müssen. Zwei wesentliche Gründe hierfür sind die dramatische finanzielle Situation vieler Eltern und die Überbrückung von mindestens zwei Lockdown-Monaten ohne Schulbetrieb.

Die Zahl der Patienten der Peshala PolyClinic hatte im letzten Jahr wegen der Ausgangssperre abgenommen, mittlerweile kommen die Patienten aus der Umgebung wieder regelmäßig. Nachdem im Bezirk Okhaldhunga ein Covid-Fall auftrat, werden jetzt auch in Shreechaur mit Unterstützung durch unser PPC-Personal Schnelltests an Perso­nen mit zumeist leichten Symptomen durchgeführt. Bisher gab es nur ein positives Testergebnis (im Bild unser Laborant Sunil vom PPC bei der Durchführung von Reihen-Schnelltests).

 Newsletter2021 08 20210727 083147aDer Monsun hat in diesem Jahr wieder zu heftigeren Regenfällen geführt. Wir haben auf unserer Homepage schon über unser Ent­wässerungssystem auf dem Projektgelände berichtet. In diesem Jahr stellen wir nun fest, wie sehr sich diese Investition gelohnt hat, bisher ist nirgendwo Gelände ins Rutschen geraten, das Wasser läuft in geregelten Bahnen ab (im Bild einer unserer Abwasser­kanäle, der verhindert, dass das Wasser direkt den Hang herunterläuft und ihn auswäscht).

Es bedrückt uns sehr, dass wir nun seit fast zwei Jahren das Projekt nicht mehr besuchen konnten. Regelmäßige Videotelefonate und Absprachen, das Verschicken von Bildern, die Regelung aller finan­ziellen Belange, alles läuft digital, und wir sind in engem, regelmäßigem Kontakt. So können wir Peshala bei Ihrer Arbeit und in Ihrer Verantwortung sehr unterstützen.

Sogar die Versorgungslage auf dem Land spitzt sich zu. In der Region um unser Projekt gibt es nur noch Reis, Linsen und Kartoffeln zu essen. Kein Gemüse oder gar Obst kann per Jeep angeliefert werden. Eigenversorgung gibt es derzeit nicht, da jetzt erst Pflanzzeit für Gemüse in der Projektregion ist.

 

 

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Die Situation in der Hauptstadt Kathmandu ist noch brisanter als auf dem Land. Dort gibt es bereits viele Menschen, die sich nicht mehr mit dem Nötigsten versorgen können.  Dina Nath, unser langjähriger Vertrauter, Mitarbeiter und Mitglied des Lions Club Kathmandu, hat wieder an viele Familien Lebens­mittelpakete mit Reis, Linsen, Öl, und Salz verteilt (unser Bild zeigt das). Wir haben diese Aktion finanziell unterstützt. Wir berichteten darüber >>>.

 

 

All unseren Spenderinnen und Spendern, die uns ermöglichen, auch in diesen schweren Zeiten Hilfe zu leisten, sagen wir unseren herzlichen Dank! Wir hoffen auf bessere Nachrichten aus Nepal – und halten Sie selbstverständlich über unsere Homepage auf dem Laufenden.

Ihnen allen wünschen wir eine schöne Sommerzeit. Bleiben Sie gesund und uns gewogen.

Im Namen des ZuKi-Vorstands

 Newsletter Unterschrift Martin